Das Ende naht!

Nein, nicht das der Welt. Oder gar dieses Blogs hier. 😉

Gemeint ist das erste Saisonende mit der Harley.

Ganze 2700 Kilometer bin ich damit gefahren. Nach 12 Jahren Motorradabstinenz für mich und meine Verhältnisse ganz gut. Auch wenn gestandene Tourenfahrer und selbsternannte Eisenärsche darüber nur verächtlich mit den Mundwinkeln zucken werden. Aber ich muss mir und der Welt ja auch nix mehr beweisen! Habe mich in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends genug ausgelebt und Kilometer abgerissen.

Die Auswertung ergab, dass ich ca. 2/3 der Kilometer in den Monaten März, Mai, August und Oktober gefahren bin. Nur ganz wenig dagegen in den typischen Schönwettermonaten vor den Eisdielen gepost. Damit bin ich wohl etwas antizyklisch im Fahrverhalten zum Rest der Fahrer eines Motorrades aus Milwaukee.

Ebenfalls ein Résumé der Saison ist, dass ich nicht unbedingt der Rudelfahrer bin, sondern ganz gerne den „lone Wolf“ zelebriere und die Blaue Tante hervorragend zum freiblasen des Schädels auf einer kleinen Runde, z.B. auf den Höhen des Westerwaldes, geeignet ist.

Mal schauen, ob es noch einen schönen Tag im Oktober gibt, an dem ich auch die Zeit und Muse für eine Abschlussrunde finde…

Nachtrag vom 19.10.2017: Auf Grund des schönen Wetters und zweier kurzfristig genommenen, halben Urlaubstage habe ich die Kilometer und Monate nochmal etwas angepasst

Kleine Sonntagsnachmittagsrunde

Da am Sonntag das Wetter, wider aller Vorhersagen und Erwartungen, doch trocken blieb, habe ich mich mal wieder in den Sattel der Harley geschwungen und eine kleine Bewegungsfahrt absolviert. Immerhin stand die Lady seit der letzten Fahrt schon wieder 4 Wochen in der Garage rum.

Also nach dem Mittagessen in die Kutte geschmissen und losgedüst. Das Navi mal lediglich zur Aufzeichnung mitlaufen gehabt und frei Schnauze gebollert. Es wurde eine kleine Nostalgierunde durch einen Teil meines früheren Verkaufsgebiets, durch die Stadt in der sich 10 Jahre die Niederlassung des ehemaligen Ladens befand und zurück über die Strecke, die ich gelegentlich dorthin, respektive zurück, gefahren bin. Das machte schon etwas wehmütig ob der „alten Zeiten“…

Auf jeden Fall standen nach knappen 3 Stunden Fahrt etwas mehr als 180 Kilometer auf dem Tacho und die Birne war einigermaßen für die kommende Woche freigeblasen!

Wer die Strecke nachfahren will, der klickt auf den Link zum MotoPlaner –> http://motoplaner.de und kann sie dort als gpx-Datei runterladen.

Erste größere Ausfahrt mit der „Blauen Tante“

Das Wetter lädt ja seit der letzten Woche förmlich zum Moped fahren ein und die letzten noch aufzubrauchenden Resturlaubstage brachten es mit sich, dass ich diese auch wirklich nutzen konnte. Also wurde die Blaue erst mal gewaschen und gewienert, um die ersten Kilometer an Fahrpraxis im nahen Umland abzuspulen. Nach immerhin 12 Jahren Zweiradabstinenz erst mal langsam angehen und wieder die Sinne schärfen.

Am gestrigen Dienstag wurde es dann ernst. Ich verabredete mich mit einem anderen Harleyfahrer vom Westerwald, um eine Tour an den Rhein zu fahren. Treffpunkt war eine Tankstelle in der Nähe von Rennerod um 11:00 Uhr Vormittags.

Schaut ein wenig nach Road-Stop am Highway aus. Ein ganz kleines bisschen jedenfalls…

Von dort ging es durch das Gelbachtal (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gelbach) runter nach Bad Ems an der Lahn und dieser bis zum Rhein folgend.

Symbolbild Gelbachtal (bei Weinähr)
Die Milwaukee-Eisen bei einer Pause

Von Lahnstein aus ging es dann flussaufwärts nach Kaub. Dort machten wir dann Mittagspause beim Kultimbiss „Bennos Truck Stop“ (http://www.bennos-truck-stop.de/bennos/), seit 30 Jahren eine Institution am Rhein. Gesättigt und mit frischen Lebensgeistern ging es dann via Nassau wieder hoch auf den Westerwald und über Montabaur nach Hause. Am Ende standen für mich exakt 300 Kilometer auf der Uhr, welche inklusive der Pausen in 6,5 Stunden abgerissen wurden.

Leider habe ich nicht viele Bilder mit dem Handy machen können, da die Bluetooth Verbindung zum Navi und dem Headset ganz schön am Akku saugt. Also muss noch eine Steckdose in den Koffer.