Tested the new local Food-Truck

Das heutige Home-Office und die Aufgabe, das Pubertier zu verköstigen nahm ich mal zum Anlass, einen neuen Food-Truck zu testen. Dienstags steht der nämlich seit neuestem hier in Freudenberg von 12:00 bis 18:00 Uhr am alten Bahnhof.

Die Inhaber sind damit seit Sommer 2016 an wechselnden Standorten im Siegerland unterwegs, beziehen ihr Fleisch vom regionalen Metzger und die Buns von einem Bäcker aus dem Siegerland. Dazu smokt der Chef das Pulled Pork persönlich und sie kochen auch noch die Saucen selbst. Alles Gründe, dort mal zu aufzuschlagen.

Ich bestellte mir einen PP-Burger, der standardmäßig mit (ebenfalls selbstgemachtem!) Coleslaw und einer Sauce nach Wahl – Jacky, Hot Chili oder in meinem Fall Classic – daher kommt. Zusätzlich lies ich das Teil noch mit Bacon und marinierten Zwiebeln belegen. Dazu dann noch eine Portion Pommes, die wir uns teilten.

Schmeckte echt klasse! Ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert! Dann gerne mal mit Cheddar-Cheese und Jacky-Sauce.

Das Wetter lud zwar nicht besonders zum draußen Essen ein. Bilder machen war auch nicht so toll, wollte das Teil ja warm verzehren und nicht vom Wind auskühlen lassen. Aber trotzdem noch mit den Besitzern ein paar nette Worte gewechselt. Ihr findet die täglichen „Haltestellen“ entweder unter der Webseite http://www.smokestuff.de/ oder auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/smokestuffsiegen/?fref=ts

 

Adventsmarkt im Technikmuseum

Gestern waren wir auf dem Adventsmarkt im hiesigen Technikmuseum. Das schöne daran ist neben den vielen selbsgemachten Kleinigkeiten der diversen Aussteller, immer wieder die besondere Atmophäre inmitten der alten Maschinen und Ausstellungsstücke.

Schön war auch, dass die Dampfmaschine lief und über die Transmissionsriemen einige der alten Werkzeuge zum Leben erweckt wurden. Manche empfinden das als Lärm, ich als Musik aus längst vergangenen Zeiten…

Hier mal eine kleine Videoimpression davon.

Anschließend ließen wir den Besuch noch in der gemütlichen Gaststube ausklingen.

10er Bloggeburtstag!

Hallo! Haaaaaallloooooooooooooooooooooooooooooo!!!

Liest hier noch jemand mit? Kommentieren tut ja schon lange keiner mehr. Da kann man sich das bloggen ja auch gleich ganz sparen. Egal, ich schreib mal noch was. Habe ja erst den Vertrag mit dem Hoster um ein weiteres Jahr verlängert.

Vor genau 10 Jahren fing ich mit dem bloggen an. Bloggen kam damals auch für die breite Masse total in Mode und so schloss meine, seit 1999 betriebene und mit dem damals üblichen statischen Content und JAVA gefüllte Webseite ihre Pforten. Die hatte ihren Ursprung im Motorradhobby und den vielen Reisen, welches ich aber 2004 aufgab und damit war dort erst mal Sendepause angesagt.

Das erste Blog als „Typ3Typ“ und überwiegend mit Storys aus der luftgekühlten Szene eröffnete ich über „Blogger.de“, die später dann von „blogspot“ übernommen wurden. War aber irgendwie nicht so das richtige für mich und ich wechselte zu „myblog.de“… Die hatten halt den besten WYSIWYG Editor und das war für so einen DAU wie mich und die zu der Zeit dort vertretenen drölfzigtausend Magermöchtegernmodebloggerinnen genau das richtige. 😉

Ständige Serverausfälle und Umstellungen an der dortigen Software, sowie der plötzliche Tod des Betreibers der Hostingplattform für meine Bilder, ließen mich jedoch bald nach einer Alternative Ausschau halten. Seitdem lege ich meine Bilder auf einem US-Server ab und habe die Blogseite bei einem Anbieter aus Rheinhessen gehostet. Von 2009 an bis Februar 2016 lief dort die Software von „serendipty“, welche jedoch auf Grund ständiger Spam-Attacken und unsicherer Hintertürchen gegen „WordPress“ ausgetauscht wurde.

Leider wurden die Blogs ja immer mehr vom „Gesichterbuch“ verdrängt und ich habe immer mehr das Gefühl, dass auch hier keiner mehr mitliest. Sicherlich bin ich da nicht ganz unschuldig dran, haben sich doch sowohl die Inhalte und Themen etwas gewandelt, als auch die Frequenz meiner Beiträge rapide abgenommen.  🙁 Auch haben sich viele Blogs mittlerweile in reine SEO-Schleudern und (halb)kommerzielle Plattformen einiger weniger (Möchtegern)Journalisten und Marketingagenturen gewandelt. Wo ist das alte „Bloggershausen“ mit all seinen unterschiedlich geprägten Bewohnern geblieben?

Daher stellt sich mir die Frage: Weitermachen oder im Juni 2017 schließen?

Was meint ihr dazu? Gerne könnt ihr eure Meinung in den Kommentaren kundtun!

Das dunkle Tal ist durchschritten

Wie langjährige Leser hier und die Leute, die mich persönlich kennen ja wissen, trenne ich Berufs- und Privatleben recht streng voneinander ab. Hier im Blog z.B. wird man genauso wenig berufliches finden, wie auf meinem FB-Profil. Für Beruf und Karriere gibt es nämlich eigene und geeignetere Plattformen im WWW.

Nichtsdestotrotz ist es mir ein Bedürfnis, mir die nachfolgenden Zeilen von der Seele zu schreiben und in meinem Tagebuch hier festzuhalten. Wobei ich ausdrücklich anmerken möchte, dass hier weder „schmutzige Wäsche gewaschen“ wird, noch zum Rundumschlag ausgeholt wird!

Genau genommen begann es im letzten Frühjahr, als die Führungsspitze des Konzerns ausgewechselt wurde und sich daraufhin auch Änderungen im Vertrieb bemerkbar machten. Hellhörig hätte ich werden müssen, als der von mir in den letzten 4 Jahren aufgebaute und betreute neue Geschäftsbereich nicht wie geplant im 2. Quartal final in den Vertrieb übergeben werde konnte. Aber mit knapp 13 Jahren Betriebszugehörigkeit ist man zum einen etwas betriebsblind und denkt andererseits, man sei unverwundbar. „Geschisse“, wie der Hesse sagt. Soviel sei vorweg gesagt. 🙂

So vergingen das Frühjahr, der Sommer und die Urlaubszeit. In der Woche nach meinem Sommerurlaub fuhr noch sogar noch nach Nordbayern um meinen alten Firmenwagen turnusmäßig gegen den neuen zu tauschen. In der Woche darauf kam dann vom „HRM“ ein Anruf, in dem man mich zum sogenannten „Personalgespräch“ einlud. Kenner unter der Leserschaft werden jetzt schon schmunzeln und können sich vorstellen, was dies zu bedeuten hatte. Auch mir war das sofort klar und ich war froh, eine Rechtsschutzversicherung zu haben, die auch solche Streitfälle abdeckt. Kurz und schmerzlos legte man mir dar, dass man in der Zukunft meine Dienste nicht mehr benötigt, einige/etliche Stellen gestrichen werden und überhaupt…

Es wäre gelogen, wenn ich jetzt behaupten würde ich hätte das einfach so hingenommen und es hätte mich gar nicht berührt. Ganz im Gegenteil. Ich sah mich immer als treuen und loyalen Mitarbeiter, als Teil des Unternehmens, schlug sogar Anfang letzten Jahres ein anderweitiges und lukratives Stellenangebot eines Marktbegleiters aus und stand da plötzlich in meinen kurzen Hosen, vor dem beruflichen Aus! Hilft alles nix, Arschbacken zusammengekniffen, die ganze Geschichte innerhalb kürzester Zeit „abgewickelt“ und noch das bestmögliche für mich heraus geholt.

Die Zeit meiner Freistellung begann am 15.09.2015 mit der Übergabe meiner „Home Office Ausstattung“ und war bis maximal 29.02.2016 terminiert. In meiner Naivität glaubte ich sogar, weit vor diesem Datum etwas finden zu können. Aber, wir erinnern uns an einige Abschnitte vorher: „Geschisse“, wie der Hesse sagt. Soviel sei vorweg gesagt. 🙂

Als erstes wurde für den Familienhaushalt ein „Worst-Case-Plan“ festgelegt und für Hobby und Freizeit die Kosten-/Ausgabenbremse meinerseits für zukünftige Zeiten gezogen. Dies hieß für mich, die Kündigung der Halle zum Jahresende, verbunden mit deren Ausräumen und dem vorbereiten der heimischen, aber leider sehr engen Garage zum Einzug des Typ3 und diverser verbleibender Ersatzteile und Werkzeuge. Damit war ich an drei Tagen der Woche, bis Ende November voll beschäftigt. Ich hätte auf der Deponie ein Kundenkonto eröffnen können und Anhänger rangieren klappt seitdem auch einwandfrei. Des weiteren wurden Zeitschriftenabos gekündigt, sowie Sparverträge und Versicherungsbeiträge auf Eis gelegt. Parallel dazu habe ich unter Zuhilfenahme eines Bekannten an der Ausarbeitung meiner Bewerbungsunterlagen gefeilt. Mit etwas Ü50 kein so leichtes Unterfangen das Berufsleben der letzten 35 Jahre aufzuarbeiten, um im Wettkampf mit den jüngeren und (zumindest auf dem Papier) besser qualifizierten Bewerbern zu bestehen. Ich gehöre ja noch zu der Generation und dem gesellschaftlichen Stand, die in jungen Jahren ins Berufsleben geschubst wurden und Weiterbildung und Qualifikation an der Front stattfanden und nicht unbedingt Gott-weiß-wie zertifiziert wurden!

Kurz vor Weihnachten stand dann auch mein erster persönlicher Termin beim Arbeitsamt an. Ja, ich gebrauche immer noch diesen altmodischen Ausdruck und nicht das hippe „Agentur für Arbeit“! Dort wollte mir die junge und smarte Sachbearbeiterin erst mal klar machen, dass es für mich besser sei, vorweg Einbußen beim Gehalt zu machen und ich gar nicht erst an Förderung zur Selbstständigkeit oder Weiterbildungen zu denken habe! O-Ton: „Ein guter Außendienst verkauft einem Beduinen Sand!“ Selbst keinerlei Ahnung von irgendwas haben, studiert, gerade mal 4-5 Jahre Joberfahrung. Für solche Leute und deren Gehalt habe ich in der Vergangenheit Steuern/Abgaben bezahlt und 15 Monate beim Staat den Arsch hingehalten. Der Zulauf und die Klientel mancher Parteien wundert mich seitdem überhaupt nicht mehr…

Ein anderes Kapitel waren dann die Hippster der Personalvermittler/Headhunter, Selbstdarsteller in der Vertriebsleitung und sonstigen potentiellen Vorgesetzten, denen ich bei der Unzahl von geführten Vorstellungsgesprächen quer durch die Republik gegenüber saß. Leute, Leute! Da triffste auf Vögel, wirst gnadenlos angelogen und fragst dich, auf welche Stelle du dich beworben hast. Zur Erinnerung: Ich bewarb mich um Stellen als Außendienst-/Vertriebsmitarbeiter in der Industrie. Nicht als Konzernchef oder auf einen Vorstandsposten! Fließend Englisch, Französisch und Spanisch wird im B2B-Vertrieb im Raum des westlichen Mitteldeutschlands wohl eher nicht gesprochen und ist selbst innerhalb internationaler Konzerne nicht auf dieser Personalebene nötig. Dafür sind die mittlerweile im 3-Jahresrhytmus auszutauschenden Streber und Emporkömmlinge ab der Vertriebsleitungsebene da!

Was sich hier recht amüsant liest, belastete mich jedoch immer mehr. Man bekommt mit jedem Tag, der ergebnislos verstreicht, an dem wieder eine Absage eintrudelt oder die Jobbörsen nichts hergeben, das Gefühl der Nichtsnutzigkeit, des Versagens. Vor allem für meine Familie war es bestimmt nicht immer einfach und ich bewundere mal wieder das dicke Fell meiner Frau!

Nach all den Rückschlägen und am Ende der eh düsteren Winterzeit, kam Anfang März ein Lichtblick am Himmel. Ein jüngeres mittelständisches Unternehmen aus meiner Branche der letzten 13,5 Jahre, suchte einen Außendienst! Der Gründer/Chef und ich kannten uns von einer Tätigkeit Mitte der 90er Jahre, ich konnte ihn vom Nutzen meiner Einstellung für seinen Betrieb überzeugen und so kam ein Arbeitsverhältnis ab dem 01.04.2016 zustande. Nach der ersten Woche dort kann ich für mich sagen: Alles richtig gemacht!

Ich hoffe doch sehr, dass ich die gesammelten und hier angerissenen Erfahrungen der letzten Monate nicht und niemals mehr benötige…

Neue Blogsoftware

Hier mal ein kurzer Zwischenstand. Das Blog ist wieder erreichbar. Allerdings war es auf Grund einer Hackerattacke auf den Server des Hosters erforderlich, die Blogsoftware von Serendipity auf WordPress umzustellen. Dankeschön an Frank für die geleistete Arbeit!

Die alten Kommentare sind wohl dem ganzen zum Opfer gefallen.  Mal schauen, ob die wieder auftauchen. Ansonsten dürft ihr gerne hier wieder lesen und  neue Kommentare schreiben.

Stay tuned!