Smoker-Event mit dem „Südwestfälischen Grillmeister 2016“ auf dem Püttmannshof

Am Samstag Abend waren wir auf dem Püttmannshof im benachbarten Sauerland. Dort wurden vom „Südwestfälischen Grillmeister 2016“, Pascal Sasse, live vor Ort auf seinem Eigenbau-Smoker Leckereien gesmokt.

Es handelt sich um einen aus 6 mm Stahlblech gefertigten Rotismoker, mit 6 rotierenden Garebenen. Dieser ist auf einem Anhängerfahrgestell aufgebaut und wiegt gut 1200 kg! Den Bau und die Einzelheiten kann man hier auf Pascals Seite nachlesen: http://www.flying-pig.de/eigenbauten/bau-des-rotismoker-361/

Neben diesem Trum standen auch noch 3 Gasgrills des Püttmannshofes bereit, auf denen Beilagen und Nachspeise zubereitet wurden.

Am Buffet gab es dann: Bacon-Bomb, Schinkenbraten, Pulled-Pork sowie mit Käse-Kräutermischung gefüllte Hühnerbrust als Hauptspeise. Dazu als Beilagen Kräuterkartoffeln, Grillgemüse, Nudel- Kartoffel- und gemischten Salat. Zur Nachspeise wurde warmer Käsekuchen im Glas gereicht. Super lecker war das alles! Leider sind die Bilder nur mit dem Handy geschossen und nicht von besonders guter Qualität. Auch hatte ich leider keine Gelegenheit, von allen Gerichten ordentliche Bilder zu schießen, da die hungrige Meute hinter meinem Rücken lauerte…  😉

Der „Südwestfälische Grillmeister 2016“, Pascal Sasse

Gefüllte Hühnerbrust
La Bomba! Die Bacon-Bomb
Tellerbild

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend mit gutem Essen und netten Leuten. Vor allem Pascal einmal persönlich kennengelernt zu haben, hat uns sehr gefallen und ich denke, es war nicht das letzte Treffen/Event mit ihm!

Total gesättigt machten wir uns dann wieder in der Nacht auf den Heimweg und fielen kurz drauf zu Hause in einen komatösen Schlaf.

Tested the new local Food-Truck

Das heutige Home-Office und die Aufgabe, das Pubertier zu verköstigen nahm ich mal zum Anlass, einen neuen Food-Truck zu testen. Dienstags steht der nämlich seit neuestem hier in Freudenberg von 12:00 bis 18:00 Uhr am alten Bahnhof.

Die Inhaber sind damit seit Sommer 2016 an wechselnden Standorten im Siegerland unterwegs, beziehen ihr Fleisch vom regionalen Metzger und die Buns von einem Bäcker aus dem Siegerland. Dazu smokt der Chef das Pulled Pork persönlich und sie kochen auch noch die Saucen selbst. Alles Gründe, dort mal zu aufzuschlagen.

Ich bestellte mir einen PP-Burger, der standardmäßig mit (ebenfalls selbstgemachtem!) Coleslaw und einer Sauce nach Wahl – Jacky, Hot Chili oder in meinem Fall Classic – daher kommt. Zusätzlich lies ich das Teil noch mit Bacon und marinierten Zwiebeln belegen. Dazu dann noch eine Portion Pommes, die wir uns teilten.

Schmeckte echt klasse! Ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert! Dann gerne mal mit Cheddar-Cheese und Jacky-Sauce.

Das Wetter lud zwar nicht besonders zum draußen Essen ein. Bilder machen war auch nicht so toll, wollte das Teil ja warm verzehren und nicht vom Wind auskühlen lassen. Aber trotzdem noch mit den Besitzern ein paar nette Worte gewechselt. Ihr findet die täglichen „Haltestellen“ entweder unter der Webseite http://www.smokestuff.de/ oder auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/smokestuffsiegen/?fref=ts

 

Flanksteak grillen

Schon lange stand es auf der To-Do-Liste meiner BBQ Leidenschaft. Flanksteak vom Rind. Manchmal auch als Roastbeef für Arme beschrieben und leider beim Zuschnitt deutscher Metzger selten berücksichtigt, wandert es oftmals in die Wurst oder das Hackfleisch. Vor kurzem aber war es im Angebot des örtlichen Großmarkts und landete im Einkaufswagen. Ein stattliches Stück (oder besser zwei) mit knapp 1,9 kg Gewicht. Im heimischen Kühlschrank durfte es dann noch einige Tage vor sich hin reifen.

Wer es einmal nachmachen möchte, der kann sich entweder durch Terabytes von Anleitungen im Netz wühlen oder sich grob nach meinem Ablauf richten. Grillen ist ja auch immer etwas Improvisation und Try & Error… 😉

Heute wurde es dann endlich befreit, um knappe 3 Stunden vor Verarbeitung auf Raumtemperatur zu kommen.

Eine knappe halbe Stunde vor der Vergrillung wird der Grill auf Temperatur gebracht, möchten wir doch dem Fleisch ein schönes Branding und damit die gewünschten Röstaromen verpassen. Wer eine separate Sizzlezone an seinem Gasi hat, nutzt natürlich diese. Währenddessen verpasse ich der Oberseite mit einem sehr scharfen Messer ein, nicht allzu tiefes, Rautenmuster. Nicht tiefer als 1 bis 2 Millimeter schneiden! Dies soll die Oberfläche vergrößern und damit mehr Röstaromen bilden. Danach werden beide Seiten mit etwas grobem Meersalz bestreut und etwas einmassiert. Wer mag, kann auch gerne die auf dem Markt mittlerweile erhältlichen Flüssigsalze verwenden. Ich bin da eher Oldschool unterwegs.

Jetzt kommt es (je nach Dicke) für ca. 2 Minuten direkt mit jeder Seite auf den heißen Grillrost (oder die Sizzlezone), wobei wer möchte auch durch drehen um 90° für das beliebte Karomuster sorgt. Puristen am Holzkohlegrill legen es auch gerne direkt auf die glühende Grillkohle!

Der Grill wird nun auf ca. 120° C eingeregelt, was natürlich etwas Erfahrung -oder ganz bequem, einen Zweitgrill- voraussetzt. Alternativ könnte man auch den Backofen bemühen. Jetzt wird nämlich das Fleisch mit der sogenannten „indirekten Methode“ auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen. Je nach Qualität des Fleisches und persönlichem Geschmack ist „medium“ bis „medium-rare“ zu empfehlen. Wir wollten es bewusst etwas blutiger und wählten 48° Celsius.Der Grat auf dem man wandert, um eine Schuhsohle zu fabrizieren, ist bei maximal 2-3 Zentimeter maximaler Fleischdicke, naturgemäß ein sehr schmaler!

Hilfreich ist hier auf jeden Fall ein Einstechthermometer. Hat man soweit alles richtig gemacht, das Fleisch noch 2 Minuten ruhen lassen, kann man es aufschneiden und servieren. Auf jeden Fall sollte man es quer zur Faser schneiden, da es doch sehr lange Fleischfasern besitzt! Das von uns gekaufte war extrem zart, so daß die niedrige Kerntemperatur nichts ausmachte.

Das hintere Ende war noch sehr blutig, aber extra so gewählt, da ich damit morgen etwas „ausprobieren“ möchte…

 

 

Nachtrag: Gestern gab es dann die Reste als „Leftover-Meal“ auf ein Sandwich gepackt. Zusammen mit karamelisierten Balsamicozwiebeln, Parmesan und „The Shed BBQ-Sauce“. Leckerschmecker! Aber sowas von!

Deutsche Grillmeisterschaft 2016 in Fulda

Am gestrigen Samstag sind Sabine und ich mal kurzentschlossen nach Fulda gefahren, um einen Blick auf die dort stattfindende „Deutsche Grillmeisterschaft 2016“ zu werfen und die ein oder andere Inspiration „aufzusaugen“. Vorab sei gesagt: Es hatte sich gelohnt! 😉

Am Eingang zum Messegelände begrüßte uns dieser übergroße Bruder des eigenen Grillsportgerätes.

Wir entrichteten unseren Obolus von 5,00 € für das Tagesticket und stürzten uns ins Getümmel. Bereits um 11:00 Uhr war schon einiges los und der leckere Duft von vielen Grillgerichten waberte über das Gelände.

Neben den teilnehmenden Teams, die mittlerweile auch in der Amateurklasse sehr profihaft um den Titel des Deutschen Grillmeisterschaft kämpfen, waren auch viele gewerbliche Stände von Rang und Namen vertreten. Ausgerichtet wird die Meisterschaft von der „German Barbecue Association“, kurz GBA gennannt und unter www.gbaev.de zu ereichen.

Am Samstag können sich die Teams aufwärmen, es stand die Prämierung des besten Gerichts aus dem Dutch Oven, durch das Publikum auf dem Programm. Viele hatten schon fertig geschnippelt und die Zutaten schmorten gemeinsam mit den vorgegebenen Schweinebäckchen in den Feuertöpfen, bevor um 13:00 Uhr die Verkostung stattfand.

So ein DO hat es uns ja schon seit einiger Zeit angetan und das Glück war auf unserer Seite und die Jagd erfolgreich. Einer der Händler machte einen echt guten Preis und wir erstanden unser persönliches „Starterpaket“. Bestehend aus einem Petromax ft9, sowie einer Kastenform und einem Deckelheber aus gleichem Haus. Jetzt muss ich mich wirklich mal sputen und zu Hause an den Bau eines DO-Tisches mit Windschutz machen. Die Tonne dazu steht ja schon lange auf der Terrasse rum…

Weiter ging es auf dem Gelände und es gab einiges an tollen Grill Ideen zu sehen. Sei es dieser ellenlange Spieß oder das zubereiten leckerer Sachen.

Zwischendurch stärkten wir uns an einem echt guten PP-Burger und einem leckeren naturtrüben Bierchen, natürlich in alkoholfreier Ausführung…

Danach ging unser Einkaufs- und Inspirationsbummel weiter, wir probierten verschiedene Schweinebäckchengerichte, vergaben unsere Stimme per Stimmzettel, bevor wir am späten Nachmittag die Heimreise antraten.

Für die Teams steht am heutigen Sonntag die „Schlacht“ um den Titel an. Es muss ein komplettes, mehrgängiges Menü an die Jury übergeben werden und dann darf sich das Siegerteam mit dem Titel schmücken. Meins isses nicht, aber wem es halt gefällt…

Wir spielen lieber eine Runde Minigolf auf dem neuen Platz in Siegen und weihen später den DO mit einem leckeren Gericht für heute Abend ein! 😉

Stay tuned!

 

Neue hitzebeständige Silikon-Grillhandschuhe

Heute war ich im „Thomas P…“, einem Sonderpostenmarkt, um mir Nachschub an Yum-Yum-Instantnudelgerichten zu holen. Beim stöbern in der Haushaltswarenecke entdeckte ich diese hitzebeständigen Silikon-Grillhandschuhe. Bis auf die Farbe und das fehlende Logo sehen die aus wie die schwarzen eines bekannten Grillzubehör-Shops. Kosten aber dafür auch nicht ganz 5,00 € das Stück. An Farben stehen neben dem Lila noch Rot, Orange und Dunkelbraun zur Verfügung. Die Hitzebeständigkeit wird mit 270° C angegeben. Ein Praxistest folgt…

Kleine Vergrillung am „National Burger Day“

Na, was wirft man an diesem Tag auf die Roste? Rüchtüüch, gewolftes Rindfleisch!
Gestern abend noch beim Schlachthof 3 kg bestes Rind durch den Wolf jagen lassen, anschließend im Großmarkt Buns (jaaaa, irgendwann backen wir die auch noch selbst) und einige sonstige Zubehöre gekauft.

Heute ging es dann in dieser Reihenfolge weiter:

1. Erst mal 12 Stück Paddies a 165 Gramm gepresst

2. Eine große Metzgerzwiebel in der Wokpfanne auf dem Seitenbrenner mit etwas Butter anbraten

Wenn die Zwiebeln angebraten sind, final mit etwas Whiskey (ein günstiger reicht vollkommen aus) ablöschen

3. In der Zwischenzeit kommen dann die Paddies auf den Rost und wer möchte, kann auf der Gussplatte noch Bacon, Scampies (wenn man z.B. Turf-and-Surf-Burger anbieten möchte) oder Gemüse anbraten.

Auf der Warmhaltezone röste ich immer die Buns (Brötchen) etwas an

Wer möchte, der bekommt auch noch eine Scheibe Schmelzkäse obenauf. Die schmiegt sich dann so schön an den Paddie an, wie das Kostüm von Supermann.

Dann ist alles fertig und so standen heute drei Burgervariationen der hungrigen Meute zur Auswahl
Texas-BBQ-Burger (Käse, Whiskeyzwiebeln, Bacon und Sweet-and-Spicy-Sauce)

Baton-Rouge-Mississippi-Burger (Käse, Coleslaw, Sweet-Honey-Sauce)

…und natürlich darf der Classic-Cheeseburger nicht fehlen. Viele sind ja nicht sehr experimentierfreudig wenn es um Burger geht.

Das war eine zünftige Burgervergrillung im Anschluss an die Arbeiten am Haus und im Garten, ganz nach meinem Geschmack. Zünftig in Latzhose und mit Strohhut, bei schwül-warmen Wetter. Wie die Rednecks in den dunklen Wäldern…