Mal wieder was geDOpft…

Für gestern Abend hatte sich lieber Besuch angesagt und die Wahl zur Verköstigung dessen fiel auf ein rustikales Gulasch mit Nudeln. Wobei zur Zubereitung des Gulaschs seit langem mal wieder der Dutch Oven zum Einsatz kam. Außerdem wurde damit auch endlich die DO-Tonne eingeweiht und die Kohle von Greekfire ausprobiert.

Zuerst mal hier das Rezept (Mengenangabe für ca. 4-6 Personen:

  • ~ 1 kg Gulasch (Hier war es 3/4 vom Siegerländer Angusrind (https://www.facebook.com/eichenhofkreuztal/) und 1/4 Abschnitte von der letzten Schweineschulter fürs PP)
  • 1 große Metzgerzwiebel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 EL Butter- oder Gänseschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprika
  • ~ 600 ml Rinderbrühe oder -fond
  • ~ 300 ml/1 Flasche Malzbier
  • Salz, Pfeffer und sonstige Gewürze ganz nach Belieben und Geschmack
  1. Den DO von unten mit Kohle anheizen (ca. 10 Stangen Greekfire oder 15 Grillbriketts)
  2. Das Schmalz in den DO geben und darin das Fleisch anbraten. Nach entstehen einer feinen Kruste und den Röstaromen das Fleisch raus nehmen und in einer Schüssel zwischenlagern
  3. Die in Würfel gehackte Zwiebel anbraten, Tomatenmark und Paprika dazugeben, mit der Rinderbrühe/-fond und dem Malzbier ablöschen
  4. Die sonstigen Zutaten (geschnippeltes Suppengrün, evtl. gewürfelte Paprika oder sonstiges) dazu und das Fleisch wieder in den DO geben
  5. Deckel auflegen und Kohle (ca. 5 Stangen Greekfire oder 10 Grillbriketts) auf den Deckel legen
  6. ca. 2-3 Stunden köcheln lassen, dabei ab und an mal umrühren

Fertig ist ein klassisches Gulasch ohne jegliche künstliche Geschmacksverstärker und Aromazusätze. Scheint auch dem Besuch geschmeckt zu haben. War nämlich nix mehr übrig. 😉

Hier werden die Greekfire-Stangen im AZK gezündet. Nahezu ohne Qualm- oder Geruchsbelästigung! Kann man empfehlen.
Anrösten der Zwiebeln
Beigabe der sonstigen Zutaten und Flüssigkeiten

 

Kohle drauf, köcheln lassen und dabei 1-2 Bier trinken…
Ab und zu mal umrühren und den Duft geniessen
Fertig!

 

Besuch beim „1. GREEK FIRE BBQ-Festival 2017“

Eine knappe 1/4 Stunde Fahrzeit weg von hier ist die Firma „Greek Fire“ zu Hause, deren Holzkohlebriketts ich ja auch zum DOpfen verwende. Dort fand am WE deren BBQ-Festival statt. Was lag also näher, als gestern mal kurz bei deren Event vorbeizuschauen.

Leider war das Wetter ja nicht besonders dazu geeignet, sich längere Zeit im Freien aufzuhalten, was eines der teilnehmenden Teams am Wettbewerb mit diesem Slogan kommentierte…

Hunger hatten wir auch keinen und so liefen wir nur 2 Runden, schnackten ein wenig mit den Teams und schauten über deren Schultern und in die Töpfe. Dann füllten wir noch etwas unsere heimischen Gewürzvorräte auf und zogen wieder von dannen.

Hier noch ein paar Impressionen:

Vorbereitung muss sein…

Die Smoker-Lok wird angefeuert
Niederländisches Team mit viel Spaß!
Dort kauften wir u.a. dieses Gewürz. Kaum Salz drin, dafür viele Gewürze und bestens zum DOpfen geeignet  http://www.frontiercooking.nl
Es wurde Wildschwein geDOpft…

 

…welches mit guten Zutaten veredelt wurde!
Auch die Beilagen wurden stilgerecht zubereitet!
Mal schauen, ob ich die Tonne nicht auch noch um so was erweitere…

BBQ Low-Budget-Projekt: DO-Tonne

Schon eine ganze Weile stand die Tonne ungenutzt hier auf der Terrasse rum.

Die Basis

Ursprünglich mal angeschafft, um einen UDS (Ugly-Drum-Smoker) draus zu bauen. Aber da ich das ein oder andere Veto aus der Nachbarschaft befürchten muss, wurde dieser Plan verworfen. Bis mir der Gedanke kam, daraus eine windgeschützte Station für den „Dutch Oven“ zu bauen. Das Ganze sollte aber ein Low-Budget-Projekt aus vorhandenen oder zusammengeschnorrten Teilen werden und somit zog sich der Bau über knapp ein halbes Jahr dahin… 😉

Also erst mal auf Arbeitshöhe bringen, anzeichnen und den ersten Schnitt wagen!

Danach erfolgte die Anprobe und Montage der Halter zur Auflage der Platte. Die Platte sollte später aus einem Rohling für Trennscheiben bestehen, der noch zu beschaffen war.

Die Montage des rollbaren Untergestells war die letzte größere Aktion. Als erster Gedanke schwebte mir an Stelle der Siebdruckplatte ebenfalls ein Trennscheibenrohling vor. Auf dem ersten Bild liegt der unter der Tonne. Allerdings ist dieser Stahl nicht mit den mir vorliegenden Heimwerkerwerkzeugen zu bearbeiten und so wurde es halt die Holzvariante. Macht aber nix, da dort eh keine Hitze hinkommen wird.

Die Platte aufgelegt (das Loch wird noch verschlossen, damit keine Asche durchfällt) und fertig ist die DO-Station!

So schaut das Ganze dann aus, wenn der DOpf drauf steht.
Jetzt kann ich endlich auch stilecht all die leckeren Rezepte aus dem BBQ-Treff ausprobieren. 😉

In diesem Sinne…

Smoker-Event mit dem „Südwestfälischen Grillmeister 2016“ auf dem Püttmannshof

Am Samstag Abend waren wir auf dem Püttmannshof im benachbarten Sauerland. Dort wurden vom „Südwestfälischen Grillmeister 2016“, Pascal Sasse, live vor Ort auf seinem Eigenbau-Smoker Leckereien gesmokt.

Es handelt sich um einen aus 6 mm Stahlblech gefertigten Rotismoker, mit 6 rotierenden Garebenen. Dieser ist auf einem Anhängerfahrgestell aufgebaut und wiegt gut 1200 kg! Den Bau und die Einzelheiten kann man hier auf Pascals Seite nachlesen: http://www.flying-pig.de/eigenbauten/bau-des-rotismoker-361/

Neben diesem Trum standen auch noch 3 Gasgrills des Püttmannshofes bereit, auf denen Beilagen und Nachspeise zubereitet wurden.

Am Buffet gab es dann: Bacon-Bomb, Schinkenbraten, Pulled-Pork sowie mit Käse-Kräutermischung gefüllte Hühnerbrust als Hauptspeise. Dazu als Beilagen Kräuterkartoffeln, Grillgemüse, Nudel- Kartoffel- und gemischten Salat. Zur Nachspeise wurde warmer Käsekuchen im Glas gereicht. Super lecker war das alles! Leider sind die Bilder nur mit dem Handy geschossen und nicht von besonders guter Qualität. Auch hatte ich leider keine Gelegenheit, von allen Gerichten ordentliche Bilder zu schießen, da die hungrige Meute hinter meinem Rücken lauerte…  😉

Der „Südwestfälische Grillmeister 2016“, Pascal Sasse

Gefüllte Hühnerbrust
La Bomba! Die Bacon-Bomb
Tellerbild

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend mit gutem Essen und netten Leuten. Vor allem Pascal einmal persönlich kennengelernt zu haben, hat uns sehr gefallen und ich denke, es war nicht das letzte Treffen/Event mit ihm!

Total gesättigt machten wir uns dann wieder in der Nacht auf den Heimweg und fielen kurz drauf zu Hause in einen komatösen Schlaf.