Besuch beim „1. GREEK FIRE BBQ-Festival 2017“

Eine knappe 1/4 Stunde Fahrzeit weg von hier ist die Firma „Greek Fire“ zu Hause, deren Holzkohlebriketts ich ja auch zum DOpfen verwende. Dort fand am WE deren BBQ-Festival statt. Was lag also näher, als gestern mal kurz bei deren Event vorbeizuschauen.

Leider war das Wetter ja nicht besonders dazu geeignet, sich längere Zeit im Freien aufzuhalten, was eines der teilnehmenden Teams am Wettbewerb mit diesem Slogan kommentierte…

Hunger hatten wir auch keinen und so liefen wir nur 2 Runden, schnackten ein wenig mit den Teams und schauten über deren Schultern und in die Töpfe. Dann füllten wir noch etwas unsere heimischen Gewürzvorräte auf und zogen wieder von dannen.

Hier noch ein paar Impressionen:

Vorbereitung muss sein…

Die Smoker-Lok wird angefeuert
Niederländisches Team mit viel Spaß!
Dort kauften wir u.a. dieses Gewürz. Kaum Salz drin, dafür viele Gewürze und bestens zum DOpfen geeignet  http://www.frontiercooking.nl
Es wurde Wildschwein geDOpft…

 

…welches mit guten Zutaten veredelt wurde!
Auch die Beilagen wurden stilgerecht zubereitet!
Mal schauen, ob ich die Tonne nicht auch noch um so was erweitere…

BBQ Low-Budget-Projekt: DO-Tonne

Schon eine ganze Weile stand die Tonne ungenutzt hier auf der Terrasse rum.

Die Basis

Ursprünglich mal angeschafft, um einen UDS (Ugly-Drum-Smoker) draus zu bauen. Aber da ich das ein oder andere Veto aus der Nachbarschaft befürchten muss, wurde dieser Plan verworfen. Bis mir der Gedanke kam, daraus eine windgeschützte Station für den „Dutch Oven“ zu bauen. Das Ganze sollte aber ein Low-Budget-Projekt aus vorhandenen oder zusammengeschnorrten Teilen werden und somit zog sich der Bau über knapp ein halbes Jahr dahin… 😉

Also erst mal auf Arbeitshöhe bringen, anzeichnen und den ersten Schnitt wagen!

Danach erfolgte die Anprobe und Montage der Halter zur Auflage der Platte. Die Platte sollte später aus einem Rohling für Trennscheiben bestehen, der noch zu beschaffen war.

Die Montage des rollbaren Untergestells war die letzte größere Aktion. Als erster Gedanke schwebte mir an Stelle der Siebdruckplatte ebenfalls ein Trennscheibenrohling vor. Auf dem ersten Bild liegt der unter der Tonne. Allerdings ist dieser Stahl nicht mit den mir vorliegenden Heimwerkerwerkzeugen zu bearbeiten und so wurde es halt die Holzvariante. Macht aber nix, da dort eh keine Hitze hinkommen wird.

Die Platte aufgelegt (das Loch wird noch verschlossen, damit keine Asche durchfällt) und fertig ist die DO-Station!

So schaut das Ganze dann aus, wenn der DOpf drauf steht.
Jetzt kann ich endlich auch stilecht all die leckeren Rezepte aus dem BBQ-Treff ausprobieren. 😉

In diesem Sinne…

Erste größere Ausfahrt mit der „Blauen Tante“

Das Wetter lädt ja seit der letzten Woche förmlich zum Moped fahren ein und die letzten noch aufzubrauchenden Resturlaubstage brachten es mit sich, dass ich diese auch wirklich nutzen konnte. Also wurde die Blaue erst mal gewaschen und gewienert, um die ersten Kilometer an Fahrpraxis im nahen Umland abzuspulen. Nach immerhin 12 Jahren Zweiradabstinenz erst mal langsam angehen und wieder die Sinne schärfen.

Am gestrigen Dienstag wurde es dann ernst. Ich verabredete mich mit einem anderen Harleyfahrer vom Westerwald, um eine Tour an den Rhein zu fahren. Treffpunkt war eine Tankstelle in der Nähe von Rennerod um 11:00 Uhr Vormittags.

Schaut ein wenig nach Road-Stop am Highway aus. Ein ganz kleines bisschen jedenfalls…

Von dort ging es durch das Gelbachtal (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gelbach) runter nach Bad Ems an der Lahn und dieser bis zum Rhein folgend.

Symbolbild Gelbachtal (bei Weinähr)
Die Milwaukee-Eisen bei einer Pause

Von Lahnstein aus ging es dann flussaufwärts nach Kaub. Dort machten wir dann Mittagspause beim Kultimbiss „Bennos Truck Stop“ (http://www.bennos-truck-stop.de/bennos/), seit 30 Jahren eine Institution am Rhein. Gesättigt und mit frischen Lebensgeistern ging es dann via Nassau wieder hoch auf den Westerwald und über Montabaur nach Hause. Am Ende standen für mich exakt 300 Kilometer auf der Uhr, welche inklusive der Pausen in 6,5 Stunden abgerissen wurden.

Leider habe ich nicht viele Bilder mit dem Handy machen können, da die Bluetooth Verbindung zum Navi und dem Headset ganz schön am Akku saugt. Also muss noch eine Steckdose in den Koffer.

Smoker-Event mit dem „Südwestfälischen Grillmeister 2016“ auf dem Püttmannshof

Am Samstag Abend waren wir auf dem Püttmannshof im benachbarten Sauerland. Dort wurden vom „Südwestfälischen Grillmeister 2016“, Pascal Sasse, live vor Ort auf seinem Eigenbau-Smoker Leckereien gesmokt.

Es handelt sich um einen aus 6 mm Stahlblech gefertigten Rotismoker, mit 6 rotierenden Garebenen. Dieser ist auf einem Anhängerfahrgestell aufgebaut und wiegt gut 1200 kg! Den Bau und die Einzelheiten kann man hier auf Pascals Seite nachlesen: http://www.flying-pig.de/eigenbauten/bau-des-rotismoker-361/

Neben diesem Trum standen auch noch 3 Gasgrills des Püttmannshofes bereit, auf denen Beilagen und Nachspeise zubereitet wurden.

Am Buffet gab es dann: Bacon-Bomb, Schinkenbraten, Pulled-Pork sowie mit Käse-Kräutermischung gefüllte Hühnerbrust als Hauptspeise. Dazu als Beilagen Kräuterkartoffeln, Grillgemüse, Nudel- Kartoffel- und gemischten Salat. Zur Nachspeise wurde warmer Käsekuchen im Glas gereicht. Super lecker war das alles! Leider sind die Bilder nur mit dem Handy geschossen und nicht von besonders guter Qualität. Auch hatte ich leider keine Gelegenheit, von allen Gerichten ordentliche Bilder zu schießen, da die hungrige Meute hinter meinem Rücken lauerte…  😉

Der „Südwestfälische Grillmeister 2016“, Pascal Sasse

Gefüllte Hühnerbrust
La Bomba! Die Bacon-Bomb
Tellerbild

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend mit gutem Essen und netten Leuten. Vor allem Pascal einmal persönlich kennengelernt zu haben, hat uns sehr gefallen und ich denke, es war nicht das letzte Treffen/Event mit ihm!

Total gesättigt machten wir uns dann wieder in der Nacht auf den Heimweg und fielen kurz drauf zu Hause in einen komatösen Schlaf.